Debattieren will gelernt sein

Schülerwettbewerb „Jugend debattiert“ am Gymnasium Ergolding

Am 20. Januar 2022 fand am Gymnasium Ergolding zum sechsten Mal das Schulfinale des Schülerwettbewerbs Jugend debattiert statt. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9, 10 und 11 traten in zwei Debattenrunden gegeneinander an.

Bei dem Wettbewerb geht es darum, klar zu denken und fair zu streiten. Persönlichkeits- und Meinungsbildung sind genauso das Ziel, wie die Förderung von sprachlicher und politischer Bildung. Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre kommunikativen Fähigkeiten, gewinnen mehr Sicherheit im Auftreten und in ihrer politischen Urteilsbildung. In Deutschland nehmen rund 200 000 Schülerinnen und Schüler und 7500 Lehrkräfte teil. In Bayern sind es 130 Schulen. Der Wettbewerb Jugend debattiert ist eine Initiative der Hertie Stiftung, des Bundespräsidenten, der Heinz Nixdorf Stiftung und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Nach dem Regionalentscheid Niederbayern geht es für die Schülerinnen und Schüler zum Landeswettbewerb nach München. Die abschließende Debatte des Wettbewerbs findet dann in Berlin statt. 

Am Gymnasium Ergolding freute sich die Schulleitung über ein reges Interesse der Schülerschaft an dem Wettbewerb. In diesem Jahr haben sich 40 Schülerinnen und Schüler als Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Jurorinnen und Juroren beteiligt. Der Schulentscheid wird am Gymnasium Ergolding von Dr. Astrid Fernengel und Susanne Bilecki betreut.

In der Vorrunde debattierten für jede Altersklasse jeweils acht Teilnehmer. Die Jahrgangsstufe 10 und 11 beschäftigte sich dabei mit der Frage, ob Flugobst verboten werden sollte und die Jahrgangsstufe 9 erörterte die Frage, ob es ein Verbot des Verkaufs von Süßigkeiten im Kassenbereich geben sollte. Die Jury, die zum großen Teil aus Schülerinnen und Schülern bestand, entschied, welche Schüler in den Bereichen Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft am besten abschnitten.

Zu den Regeln des Wettbewerbs gehört es, dass die Positionen der Debatte ausgelost werden.  In der Finalrunde der Sekundarstufe I sprachen sich Robert Bräuning und Valentin Biroga demnach dafür aus, dass Influencer ihre bearbeiteten Bilder als solche kenntlich machen sollten, Raphael Wild und Milla Zimmermann vertraten die Gegenposition. In dem Wettbewerb ihrer älteren Mitschüler ging es im Finale um die Frage, ob das Startalter bei den Olympischen Spielen auf 18 Jahre festgelegt werden sollte. Hier brachten Niclas Jedro und Johanna Rauhmeier Argumente für die Pro-Seite, Charlotte Bornholdt und Benjamin Kilic standen auf der Contra-Seite.

Zum Schluss konnten sich für die Sekundarstufe I Raphael Wild und Valentin Biroga durchsetzen. In der Sekundarstufe II heißen die diesjährigen Sieger Johanna Rauhmeier und Niclas Jedro. Sie werden im Februar am Regionalentscheid Niederbayern teilnehmen, der in diesem Jahr digital stattfinden wird.

Text-Autor*in: OStRin Dr. Astrid Fernengel

Bild „Halbfinale Sek I“: Qualifikationsrunde des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ in der Sekundarstufe I

Bild „Debatte Sek II“: Finale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ in der Sekundarstufe II (von links Niclas Jedro, Johanna Rauhmeier, Benjamin Kilic, Charlotte Bornholdt)

 

 

 

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