Besonderheiten

Theaterklasse

In Analogie zum Modell „Bläser-oder Streicherklasse“ im Musikunterricht in Bayern gibt es für das Theater auch das Modell „Theaterklasse“ für die Jahrgansstufen 5-10. Die Schülerinnen und Schüler haben zusätzlich zum Pflichtunterricht zwei Stunden Unterricht im Fach Theater pro Woche. Sie werden dabei im Klassenverband unterrichtet, d.h. alle haben Theaterunterricht. Eine fakultative Teilnahme wie z.B. in Theater-AGs ist nicht möglich.
Theater gehört bei einer eingerichteten Theaterklasse zum Pflichtunterricht. Demnach werden auch die Leistungen bewertet. Entscheidend ist aber, dass keine zusätzlichen Schulaufgaben oder Stegreifaufgaben anfallen. Im Zentrum soll der Spaß am Theaterspielen stehen!

Bilingualer Geographieunterricht

Englisch ist Weltsprache, Sprache der Wissenschaft und Wirtschaft und auch als Tourist und Weltenbummler öffnet sie einem viele Türen. Gute Fremdsprachenkenntnisse sind daher beruflich wie privat von Vorteil.
Seit dem Schuljahr 2017/2018 wird daher in der 10. Jahrgangsstufe ein bilingualer Unterricht im Fach Geographie angeboten. Der Unterricht wird von den Lehrkräften mit der Fächerkombination Englisch/Geographie größtenteils auf Englisch unterrichtet. Der bilinguale Sachfachunterricht erweitert, abseits des regulären Englischunterrichts, den Horizont junger Menschen.
Das Angebot richtet sich an gute und leistungswillige Schüler, die Freude daran haben, ihre bereits erworbenen Fremdsprachenkenntnisse auch auf andere Bereiche außerhalb des Englischunterrichts anzuwenden und zu erproben.
Vor- und Nachbereitung des bilingualen Geographieunterrichts erfordern einen gewissen Mehraufwand (z.B. Vokabelarbeit).

Tabletklassen

Seit dem Schuljahr 2016/2017 gibt es ab den achten Klassen die Möglichkeit zur Teilnahme am Tabletklassen-Projekt. Koordiniert und gesteuert wird es durch Dr. Ewald Bichler und Matthias Weghofer.
Das Tablet wird durch die Eltern nach Vorgabe der Schule angeschafft und ist Eigentum der Schüler/innen. Es ergänzt und bereichert in allen Fächern das bisherige Unterrichtsgeschehen.
Ob Recherche, Organisation und Umsetzung von Gruppenarbeiten und Projekten, ob Erstellung von Präsentationen, Podcasts und Videoclips, ob zur Nutzung aktueller fremdsprachlicher Videos (z.B. Nachrichten) und vielem mehr, die Ersatzmöglichkeiten des Tablets sind vielfältig.

Stützpunkt Schule für Fußball

Im Jahr 2016 ernannte das Kultusministerium das Gymnasium Ergolding zur Stützpunkt-Schule für Fußball.
Damit kann die Schule ihren in verschiedenen Vereinen organisierten Schüler/innen zusätzlich leistungsorientierte Förderung in der Sportart Fußball anbieten. Im Rahmen der Kooperation mit dem FC Ergolding, nutzt dabei das Gymnasium den Sportpark Ergolding.
Die fußballspezifische Ausbildung leitet Michael Heckner, der die DFB-Elite-Jugend-Lizenz innehat. Unterstützt wird er dabei von Diplom-Sportwissenschaftler Stefan Poxleitner.

Time-out-Konzept

Alle Schüler/innen sowie auch das Lehrpersonal haben das Recht auf einen störungsfreien Unterricht, um ruhig und konzentriert arbeiten zu können.
Leider gibt es manchmal Situationen oder private Konflikte bzw. Probleme, die es den Kindern unmöglich machen, dem Unterricht zu folgen oder ruhig zu bleiben. Diese Problematik lässt sich auch meist nicht in der Unterrichtssituation besprechen, geschweige denn lösen.
Hierfür haben wir ein Time-out-Konzept entwickelt:

  • Die Lehrkräfte entscheiden, ob und wann ein Kind nicht mehr am Unterricht teilnehmen kann und informieren das Sekretariat darüber;
  • Das Kind sucht – begleitet von einem/r Mitschüler/in – das Sekretariat auf oder wird abgeholt;
  • Im Time-out-Raum (eigener, ruhiger Raum) findet ein persönliches Gespräch mit der Beratungslehrkraft; des/der Schulpsychologen/in; der Mittelstufenbetreuung, der Unterstufenbetreuung oder der Leitung der Ganztagsschule statt;
  • Die Nachholung des versäumten Unterrichtsstoffes und der Hausaufgabe liegt in der Verantwortung des Kindes;
  • Im Gespräch wird versucht, die Probleme bzw. Situationen zu besprechen und gemeinsame Lösungswege und Vorgehensweisen zu finden. Die Gespräche sind natürlich vertraulich und weitere Personen werden in Absprache mit dem Kind informiert. Bei schwerwiegenden Problemen wird mit der Schulleitung und eventuell auch mit außerschulischen Organisationen zusammengearbeitet.

Ziel des Konzeptes ist es, dass auf die individuellen und gerade aktuellen Probleme des Kindes eingegangen wird und gleichzeitig der Unterricht störungsfrei weiterlaufen kann.

Schulsanitätsdienst

An bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als eine Million Schulunfälle wie zum Beispiel:

  • Verletzungen oder Schürfwunden auf dem Schulhof,
  • Unfälle im Sportunterricht, oder
  • akute Erkrankungen wie ein Asthmaanfall oder Kreislaufschwäche.

Oft sind die ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. Aber wie kann man diese sicherstellen? Meist werden diese Unfälle von den Sekretärinnen „nebenbei“ betreut.
Eine Antwort darauf liefert der Schulsanitätsdienst, der am Gymnasium Ergolding im Frühjahr 2019 eingerichtet wurde. Seitdem freuen wir uns über 24 hochmotivierte Schulsanitäter/innen. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler für den neunstündigen Erste-Hilfe-Kurs von Florian Pawlik (Ersthelferausbilder des Roten Kreuzes Landshut) war riesengroß. Betreut wird der Schulsanitätsdienst von Studienrätin Anke Eder. Neben ihrer Tätigkeit als Lehrkraft ist sie staatlich examinierte Krankenschwester mit mehrjähriger Berufserfahrung. In einer Arbeitsgruppe werden die einzelnen Aspekte der Ersten Hilfe mit den Jugendlichen wiederholt und geübt.

Scroll to Top